Samstag, 21. Januar 2012
URMENSCH & STEPPI gehen um die Welt
Samstag, 7. August 2010
STEPPI - Förderverein Urmensch-Museum
Freitag, 30. Juli 2010
Die Welt des Steinheimer Steppenelefanten
Das fast vollständige Skelett wurde am 6. August 1910 in der Sandgrube Sammet in Steinheim, 35 Meter links der Straße nach Höpfigheim unter einer 5 Meter dicken Schotterschicht entdeckt. Der Steppenelefant wurde etwa 30 Jahre alt, die durchschnittliche Lebenserwartung der Steppenelefanten lag bei 65 Jahren. Und es war ein Bulle, damit wäre auch diese immer wieder auftauchende Frage geklärt. Vor 250.000 Jahren lebte der Steppenelefant entlang der Murr und der Bottwar, er fiel einer Überschwemmung zum Opfer. Steppenelefanten ernährten sich von Pflanzen, Rinden und Sträuchern und hatten ein Fell. Das Fell war nötig, da die Temperaturen damals etwa 5 bis 6 Grad niedriger waren als heute. Durch diesen Fund, es gibt nur etwa 10 dieser Funde in Deutschland, wurde Steinheim über seine Grenzen hinaus bekannt. Außer diesem Elefantenskelett fand man in den Sandgruben Sammet und Sigrist noch Auerochsen, Bisons und Waldelefanten. Weltberühmt wurde Steinheim allerdings erst durch den Fund des Homo Steinheimensis im Jahre 1933 in der Sandgrube Sigrist, rechts der Höpfigheimer Straße.
Samstag, 29. Mai 2010
Homo Steinheimensis

Donnerstag, 11. März 2010
Auf den Spuren von Urmensch, Steppenelefant & Co.

Samstag, 20. Februar 2010
Entenmörder
Die alte Dampflok erinnert an die 1894 eingeweihte Schmalspurbahn von Marbach nach Beilstein (und später nach Heilbronn). Diese Eisenbahn hat eine bewegte Geschichte, mit ihr fuhren junge Leute in die Schule nach Marbach, Arbeiter in die Fabriken um Stuttgart. Mit ihr fuhren auch Bottwartäler Männer in eine ungewisse Zukunft während der beiden Weltkriege. Die in der Boomzeit der Sitzmöbelindustrie gefertigten Stühle und Sessel wurden auf die Bahn verladen. Ebenso Sand und Kies aus den Kiesgruben Sigrist und Sammet, den Fundorten des Homo Steinheimensis und des Steppenelefanten. Im Herbst wurden Zuckerrüben in die Zuckerfabrik nach Heilbronn transportiert. Vielleicht begann auch die eine oder andere Liebelei auf der langsamen Fahrt mit dem Bähnle ins Bottwartal....
Auch Fritz Berckhemer, Paläontologe am damaligen Stuttgarter Naturalienkabinett, reiste mit dem Bähnle am 24. Juli 1933 zum Fundort des Homo Steinheimensis und nahm die 250.000 Jahre alte "Dame" anderntags mit ins Museum.
1966 wurde der Personenverkehr eingestellt, inzwischen ist auch der Güterverkehr Geschichte und die Schienen sind teilweise abgebaut. Die Wiederbelebung der Bahnstrecke ins Bottwartal wurde immer wieder diskutiert, aber leider blieb es dabei.
Bilder: Urmensch