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Sonntag, 9. August 2015

Vor 105 Jahren in der Sandgrube Sammet


Am 6. August 1910 wurden beim Abbau von Sand in der Sandgrube Sammet ungewöhnlich große Knochen gefunden. Es war ein fast vollständiges Skelett eines mächtigen Elefanten. Besonders beeindruckend war der gewaltige Schädel mit zwei außerordentlich starken und gekrümmten Stoßzähnen.
 
Zum 105. "Geburtstag" des Steppenelefanten bastelten sich heute vor dem Urmensch-Museum Kinder aus Steinheim und Umgebung "ihren Steppi" aus Stein oder Papier.
 
 
 
"STePPi-Theater" von Giulia (6) aus Steinheim
 

 
mit tatkräftiger Unterstützung der Väter entstanden diese Steppenelefanten
 

 
bei der Sommerfreizeit auf der Kaisersberghütte wurden unter Anleitung
des Steinheimer Steinmetzes Peter Dietl 60 STePPiS aus Stein gesägt und gefeilt
 
 
 
Fotos: Urmensch

Samstag, 10. Januar 2015

Herzlich willkommen in Steinheim

Steinheim, als Urmensch-Stadt weltbekannt, suchte nach einem neuen Wahrzeichen. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit vielen Sponsoren und Steinheimer Bürgern ist der Steppenelefant STePPi entstanden. Nach einer Zwischenstation auf dem Schnaidt-Areal ist er endlich auf dem Kreisel am Ortseingang, von Höpfigheim und Murr kommend, "gelandet".



Den langen Weg von der Planung, über die "Geburt" von STePPi in Kleinbottwar, bis zur Einweihung 2010 auf dem Schnaidt-Areal und den Umzug 2014 auf den Kreisel, können Sie auf diesem BLOG verfolgen. - Viel Spaß beim lesen!

DANKE an die mehr als 10.000 Besucher aus 68 Ländern, die in den letzten 4,5 Jahren diese BLOG-Seiten gesucht, gefunden und gelesen haben und wir laden Sie ganz herzlich ein, STePPi und das Urmensch-Museum  in Steinheim zu besuchen.

Foto: Urmensch



Mittwoch, 29. Oktober 2014

STePPi ist überall


gesehen ...


... vor dem Steinheimer ...


... Urmensch-Museum




Fotos: Urmensch

Sonntag, 26. Oktober 2014

STePPi zieht um - Teil 3


Bei schönem Herbstwetter gehen die Bauarbeiten zügig voran...


... noch steht das Firmenschild der Möglinger Baufirma Lutz Krieg auf dem Kreisel.


Als "Urmensch" kam ich nicht umhin, mit den Bauarbeitern "Heimatkunde" zu betreiben, 


ihnen von den Steinheimer Steinzeitfunden zu erzählen und sie auf das Urmensch-Museum aufmerksam zu machen.


Fotos: Urmensch

Sonntag, 21. Juli 2013

Sponsorentafel



Was lange währt.... kurz vor STEPPIs 3.Geburtstag wurde zu seinen Füßen eine 
Sponsorentafel angebracht. Bürgermeister Thomas Rosner, Siegfried Wägerle 
und Heinz Deuble enthüllten zusammen diese Sponsorentafel.



Die Idee für STEPPI, der längst über Steinheim hinaus bekannt ist, kam von Jürgen Weis. 
Die Mammutarbeit, im wahrsten Sinne des Wortes, leistete Heinz Deuble. Von ihm stammen 
Entwurf und Gestaltung, gefertigt wurde der 4.000 Kilogramm schwere STEPPI in 
der Schmiede & Schlosserei Deuble in Kleinbottwar.

Durch Sponsorengelder, Knochenarbeit und vielfältige Unterstützung konnte dieses einzigartige 
Gemeinschaftsprojekt in die Tat umgesetzt werden. Beteiligt waren die Volksbank Ludwigsburg, das Haus Steinheim, Thomas Fröscher, Firma Thyssen Krupp, BdS Steinheim, Stadtmarketing Steinheim, Siegfried Wägerle, Firma FLEX GmbH, Heinz Deuble, Manfred Deuble, Manfred Elzenbeck, Kurt Schick, Alberto Vulcano, Heinz Haag, Reiner Harnoß, Sabrina Schuh, Margrit Hoffmann-Nagel, Franz Kaiser, Werner Kuhnle, Gemeinderatsfraktionen der CDU / SPD FB / FWV / B90 Die Grünen, sowie unzählige Käuferinnen und Käufer der STEPPI-Zertifikate.


Neu am STEPPI-Hügel ist auch diese Fahne. In erfrischend auffälligem Grün 
wirbt sie für die Urmenschstadt. Nicht, dass vor lauter STEPPI, die alte junge Dame im
Urmensch-Museum samt den anderen Urzeitfunden vergessen wird !


Wir haben STEPPI, er ist ein Elefant - und er ist im ganzen Land bekannt.
STEPPI du bist ein Riesenvieh. Sowas gibt's woanders sicher nie.
Du lebst im Bottwartal im Wilden Süden hier, bist ein Schwabe und kannst nix dafür.
Wir können alles, doch wir können Hochdeutsch nicht - STEPPI wir lieben dich.

Dienstag, 19. Februar 2013

Alles hat ein Ende - Teil 1

Diese BLOGseite wurde vor 3 Jahren gestartet um in Wort und Bild die Entstehung von STEPPI zu dokumentieren. Seit 2,5 Jahren grüßt STEPPI die Besucher der Stadt Steinheim von seinem grünen Hügel herab. Dort wird er weiterhin stehen bleiben, ein Umzug auf den für ihn vorgesehenen Platz, auf dem noch zu bauenden Kreisel, wurde von der neuen EU-Vorschrift "Kontra Kunst im Kreisel" gestoppt.

Mini-STEPPIs gibt es aus Edelstahl, Holz oder Plexiglas. Ein STEPPI-Etikett ziert inzwischen auch Steinheimer Weine. Diese Geschenkideen und das Buch "STEPPI der Steppenelefant" gibt es auf dem Rathaus in Steinheim. Die Webseite der Stadt Steinheim informiert Sie laufend über Veranstaltungen rund um STEPPI und das Urmenschmuseum. Mit einem Klick geht es direkt in das Steinheimer Urmensch-Museum.



Blick durch STEPPIs Auge auf das Holzmodell

Hiermit bedanke mich bei den Lesern aus 63 verschiedenen Ländern für
ihren Besuch und verabschiede mich von dieser BLOG-Seite !!! 

der Urmensch




Samstag, 21. Januar 2012

URMENSCH & STEPPI gehen um die Welt

Der Steinheimer Steppenelefant, der Homo steinheimensis und die übrigen Steinheimer Knochenfunde gehen um die Welt. Hier finden Sie das "Tor" zur virtuellen Welt des 1968 eröffneten Urmensch-Museums:



Dienstag, 17. Januar 2012

Neuer Glanz im Urmensch-Museum

Die Farbe grün sticht einem sofort ins Auge, wenn man das renovierte Urmensch-Museum betritt. Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen und die Museumsräume, direkt neben der evangelischen Kirche, erstrahlen in neuem Glanz. Die frisch gestrichenen Wände in weiß und grün - der alte Holzfußboden renoviert - die moderne Fensterdekoration gibt den Ausstellungsräumen den letzten Schliff.

Außer den üblichen Informationsbroschüren und Postkarten, bietet das Museum das Buch "StePPi der Steppenelefant"" und den beliebten STEPPI als Modell in Holz (9,90 Euro), Plexiglas (12,90 Euro) und Edelstahl (125 Euro) an.

Schauen Sie einfach mal rein und nehmen Sie einen guten Bottwartäler Wein - mit einem ganz besonderen Etikett - mit nach Hause.

Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonntag: 10 - 12 Uhr  und 14 - 16 Uhr
Freitag, Samstag: 14 - 16 Uhr

Sonntag, 11. Dezember 2011

Regio-TV


Das Urmenschmuseum im Regio-TV


Sonntag, 27. November 2011

Weihnachten für STEPPI

Für STEPPI war bereits 4 Wochen vor Weihnachten Bescherung. Die vom Förderverein Urmensch-Museum spendierte Informationstafel wurde von Bürgermeister Rosner und Herrn Dietl enthüllt. Jeder Besucher weiß nun, dass das Gemeinschaftsprojekt STEPPI von Heinz Deuble und Jürgen Weis gestaltet und realisiert wurde. Mit bunten Laternen kamen Steinheimer Kinder zu STEPPIs Bescherung auf den grünen Hügel gegenüber des Steinheimer Bahnhofs.
Nach der Enthüllung zogen die singenden Kinder mit ihren Laternen ins Urmensch-Museum. Mit leckerem Punsch, Glühwein und Steppikeksen konnte man noch einen letzten Blick auf die Steinheimer Knochenfunde werfen, bevor das Museum für dieses Jahr seine Tür schließt.
Vom kommenden Montag an bis Mitte Januar 2012 ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.



Herr Dietl und Herr Rosner enthüllten STEPPIs Infotafel



Diese neue Tafel informiert STEPPIs Besucher.

Fotos: Urmensch


Samstag, 7. August 2010

STEPPI - Steinzeitspielplatz

Juan (9 Jahre) aus Gronau hat sich - unter Anleitung des Steinmetzes Peter Dietl - aus einem Gasbetonstein einen Elefanten gemeißelt.

Das Angebot in der Steinzeitspielstraße war sehr vielfältig.
Ein Elefantenbild entsteht...

Elefanten aus Kernseife geschnitzt

Der Förderverein Urmensch-Museum hat vor dem Museum eine bunte Steinzeitspielstraße aufgebaut. Kinder von 8 - 12 Jahren konnten unter fachkundiger Anleitung malen, schnitzen, meißeln und jagen.
Fotos: Urmensch

Freitag, 30. Juli 2010

100 Jahre Fund Steppenelefant - Programm

Das abwechslungsreiche Festwochenende beginnt am Freitag, den 6. August 2010 um 17.30 Uhr mit dem Festvortrag "Mammute und andere Rüsseltiere aus dem Eiszeitalter von Europa und Sibirien" des holländischen Mammutexperten Dick Mol im Großen Bürgersaal "Kloster".
Um 20.00 Uhr wird die Stahlskulptur des Steppenelefanten auf dem Schnaidt-Areal offiziell enthüllt. Nach dem Grußwort von Herrn Bürgermeister Rosner und der musikalischen Umrahmung durch den Musikverein/Stadtkapelle Steinheim bewirtet der Förderverein Urmensch-Museum STEPPIS Gäste.

Unter dem Motto "Steinzeittiere malen, schnitzen, meißeln und jagen" veranstaltet der Förderverein Urmensch-Museum am Samstag, den 7. August 2010 von 12 Uhr - 15 Uhr ein buntes Kinderprogramm vor dem Urmensch-Museum.
Kinder von 8 - 12 Jahren können unter der Leitung von Ina Warnatzsch von 12 Uhr - 14 Uhr, ebenfalls vor dem Museum, Eiszeitkunstwerke gestalten. Die Bewirtung übernimmt die Jugend des DRK.

Großes Kino - passend zum Thema - gibt es im Großen Bürgersaal "Kloster".
15.00 Uhr - Ice Age
17.00 Uhr - Ice Age 2 "Jetzt taut's"
19.00 Uhr - Ice Age 3 "Die Dinosaurier sind los"
22.00 Uhr - Am Anfang war das Feuer (Jean-Jacques Annaud, 1981)
Die Filmvorführungen sind bewirtet und der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 29. Juli 2010

STEPPIS Pressekonferenz

Pressekonferenz in STEPPIS Geburtshaus.

Nach der Begrüßung durch Herrn Gundelsweiler stellten sich Herr Weis, Herr Dr. Ziegler und Herr Deuble den vielen Fragen der Journalistinnen. Herr Weis berichtete wie die Idee für den künftigen Sympathieträger der Stadt Steinheim entstanden ist und wie diese Idee nach und nach, durch Unterstützung vieler Mitbürger, realisiert werden konnte. Seit April 2009 beschäftigte sich Herr Deuble mit STEPPI. Er hat das Skelett im Urmensch-Museum vermessen und verschiedene Kleinmodelle entworfen, bis ihm das Modell nach dem STEPPI gefertigt wurde, gefiel. Seit Februar 2010 kann die Enstehung von STEPPI hier in diesem BLOG "verfolgt" werden. Herr Dr. Ziegler vom Naturkundemuseum Stuttgart berichtete über die verschiedenen Eiszeiten, das Leben der Steppenelefanten und den Fund in der Sandgrube Sammet am 6. August 1910.

Herr Gundelsweiler bezeichnete das Projekt Steppenelefant als ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement. Zwanzig Sponsoren haben diese Idee durch verschiedene Zuwendungen Wirklichkeit werden lassen: Material, Fundament, Transport, Beleuchtung, Spenden, uvm.

STEPPI wird am Freitag, den 6. August 2010 um 20 Uhr offiziell enthüllt.

Foto: Urmensch

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die wilden Steinheimer anno 1953


















Einen ganz tollen "Fund" hat Dieter Böpple aus Steinheim gemacht und dabei entdeckt, dass STEPPI nicht nur den vor 100 Jahren in der Sandgrube Sammet gefundenen Vorfahren hat.
Zwischen alten Familienfotos fand er drei alte Schwarzweiß-Fotos vom Festzug "Steinzeit" anlässlich der 1100-Jahrfeier der Stadt Steinheim im Jahre 1953.
Er erinnert sich noch sehr gut an dieses Ereignis, denn seine Schulklasse hat zusammen mit ihrem Lehrer Erhard Pape den Kopf des Steppenelefanten für diesen Festzug gefertigt.
Im Hans-Trautwein-Haus, damals Schule und heute Urmenschmuseum, wurde mit Ton, Zeitungen, Wasser und Leim gewerkelt. Lehrer Pape entwarf den Kopf aus Ton, seine Schüler rupften Unmengen von Zeitungen für das Pappmaché und modellierten den Kopf.
Schreiner und Polsterer aus den ortsansäßigen Sitzmöbelfabriken fertigten in der Steinheimer Kelter den Körper aus Holzreifen und Jute. Das Fell bestand aus Seegras.
Steinheimer Schüler, mit wilden Mähnen und in Fellen gekleidet, zogen hinter dem fahrbaren, von 4 Schülern geschobenen Elefanten, als Sammler und Jäger durch die Straßen der Stadt. Dieter Böpple, mit Pfeil und Bogen, damals 12 Jahre alt, ist auf dem unteren Bild ganz rechts zu sehen.
Wo ist dieses Kunstwerk abgeblieben? Es gab leider keinen Unterstellplatz und der Elefant wurde auf der Wiese beim SKV-Vereinsheim "geparkt", war Regen, Wind und Sonne ausgesetzt und zerfiel. Eigentlich schade um dieses große Gemeinschaftswerk Steinheimer Schüler und Handwerker.

- Foto oben: Festumzug auf der Kleinbottwarer Straße
- Foto Mitte: Erhard Pape vor dem Steppenelefanten
- Foto unten: Steinzeitmenschen, ganz rechts Dieter Böpple
- durch einen klick lassen sich die Fotos vergrößern

Herzlichen Dank an Dieter Böpple für diese historischen Bilder !!!

Samstag, 29. Mai 2010

Homo Steinheimensis



Vor 250.000 Jahren kam eine etwa 25 Jahre alte Frau ums Leben. Sie wurde erschlagen, anschließend wurde ihr Kopf vom Rumpf getrennt und das Hinterhauptloch stark erweitert, um an das Hirn der Frau zu gelangen und es in einer Kulthandlung zu verspeisen. Dieser gewaltsame Tod ist eine Theorie ...
Am 24. Juli 1933 machte der Steinheimer Karl Sigrist in der familieneigenen Kiesgrube einen sensationellen Fund. Zuvor waren beim Kiesabbau bereits viele archäologische Objekte - Knochen von Elefanten, Nashörnern und Wildpferden - ans Tageslicht gekommen. Daher war man bereits auf weitere Funde vorbereitet. Als Arbeiter nun in der Mitte einer 15 Meter hohen Kieswand einen knochenhellen Fleck sichteten, handelte es sich um etwas Besonderes. Ihrer Meinung nach "guckte a Aff aus dr Wand". Karl Sigrist meldete die Entdeckung sofort dem Paläontologen Fritz Berckhemer, der noch am gleichen Tag aus Stuttgart anreiste und den noch in der Wand verborgenen Fund begutachtete.Am nächsten Tag begann man mit der vorsichtigen Freilegung. Bald wurde klar, dass es sich nicht wie vermutet um einen Affen handelte, sondern um einen Jahrhundertfund eines menschlichen Schädels, der weltbekannt werden würde.Der Schädel wurde grob gesäubert, mit einem Lack gefestigt, zum Schutz eingegipst und in das heutige Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart gebracht, wo er heute in einem Stahlschrank aufbewahrt wird. Während des 2.Weltkrieges wurde er in einem Salzbergwerk bei Heilbronn gelagert und entkam so der Zerstörung des Museums.
Der "Urmensch von Steinheim" ist der vollständigste Urmenschschädel Deutschlands. Es handelt sich um einen Einzelfund, es wurden keine weiteren Knochen oder Werkzeuge entdeckt. Der Homo Steinheimensis zeigt sowohl Merkmale des Homo heidelbergensis als auch des Neandertalers und sogar des Homo sapiens. Er gilt deshalb als Übergangsform vom Homo heidelbergensis zum Neandertaler und gehört zu der Gruppe Homo sapiens. Die vollständige Bezeichnung lautet Homo sapiens steinheimensis.
Das absolute Alter des Schädels (250 000 Jahre) wurde anhand des Profils der Fundgrube und dort auftretender Tierreste ermittelt. Es kann heute nicht mehr überprüft werden, da diese Stelle nicht mehr in der damaligen Form vorliegt.
Die Abnutzung des Gebisses und der Verwachsungsgrad der Schädeldecke deuten auf ein Sterbealter von etwa 25 Jahren hin. Auf das Geschlecht einer Frau schließt man aus dem relativ dünnwandigen, grazil wirkenden Schädel, der ein geringes Hirnvolumen von 1100 ccm aufweist und dem gleichmäßig abgerundeten Hinterhaupt. Über die Todesursache gibt es unterschiedliche Theorien. Eine Schädelfraktur auf der linken Stirnseite lässt vermuten, dass die Frau mit einer stumpfen Waffe getötet wurde. Eine andere Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass es sich nicht um menschliches Einwirken handelte. Der Schädel könnte durch Verschiebungen der Steine im Flussbett beschädigt worden sein. Wissenschaftler der Universität Tübingen stellten im Jahr 2003 fest, dass die Besitzerin des Schädels an einem Meningeom, einem Tumor der Spinnengewebshaut litt, da der Knochen an der Oberseite des Schädels ausgedünnt ist. Vermutlich verursachte der Tumor Kopfschmerzen und Lähmungen. Es ist aber nicht klar ob diese Erkrankung auch die Todesursache war. Da Meningeome sehr selten sind, ist diese Entdeckung an einem fossilen Schädel eine Besonderheit.
Eine Reproduktion des Homo steinheimensis ist das bedeutendste Ausstellungsstück des Steinheimer Urmensch-Museums, das 1968 eingeweiht wurde. Das Museum informiert über die Entdeckung des Homo steinheimensis mit Berichten des Finders und des Paläontologen. Weitere Themen sind die Entstehungsgeschichte des Menschen und seiner Erforschung, sowie Geologie und die Tierwelt in Steinheim und Umgebung, von der Altsteinzeit bis zur letzten Eiszeit.
Das Museum zeigt weitere Funde die bei der Förderung von Kiesen und Sanden in der Umgebung gemacht wurden. darunter eine Geweihschaufel eines Riesenhirsches, Stoßzähne und das Skelett des fast 4 Meter hohen Steinheimer Steppenelefanten, einem Vorläufes des Mammuts. Ein Film fasst die wichtigsten Inhalte des Museums und die Geschichte des Homo steinheimensis zusammen.
Text: XX - Referat für den Biologieunterricht

Donnerstag, 11. März 2010

Zeig her deine Füße ....







Fotos: Urmensch

Auf den Spuren von Urmensch, Steppenelefant & Co.









Auf die Spuren von Urmensch, Steppenelefant & Co. können sich am Samstag, den 24.April 2010 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren begeben. Die Lebensumstände des Homo steinheimensis werden kindgerecht erzählt, Wissenswertes über die Steinzeit, Museumsgespräch und Rundgang.
Tatort Kiesgrube heißt das Thema am Samstag, den 12.Juni 2010 für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Fundgeschichte des Homo steinheimensis, wissenschaftliche Tatsachen werden kindgerecht erarbeitet, Grundzüge der Evolution, Museumsgespräch und Rundgang.
Mit Steppi durch die Eiszeit geht es für Kinder von 5 bis 9 Jahren am Samstag, den 17.Juli 2010. Ein Steppenelefant erzählt aus seinem Leben und stellt die Tiere der Eiszeit vor. Museumsgespräch und Eiszeitspiel.

Die kostenlosen Führungen sind jeweils von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, Treffpunkt ist am Eingang des Museums. Eine Voranmeldung über die Stadtverwaltung Steinheim, Frau Schwanitz (o7144-263 113) ist erforderlich.
Foto: Urmensch

Samstag, 27. Februar 2010

Eiszeit




















































Fotos: Werner Kuhnle

Freitag, 19. Februar 2010

Wo... wie... wer... was... ???














Heinz Deuble beim Vermessen des Steppenelefanten im Steinheimer Urmensch-Museum.

Wo fange ich an zu messen ?
Wie bringe ich das zu Papier ?
Wie fertige ich ein Modell ?
Weches Material nehme ich ?
Wer soll das bezahlen ?
Was .... ?
Fragen über Fragen schwirrten Heinz Deuble durch den Kopf.

Bild: Werner Kuhnle, Freiberg

Elephas primigenius fraasi
















Im Sommer 1910 wurde in der Sand- und Kiesgrube Sammet in Steinheim ein fast vollständiges Skelett eines großwüchsigen Steppenelefanten, einer Elephas primigenius fraasi benannten Vorläuferform des allbekannten Mammuts, geborgen.
Im Steinheimer Urmensch-Museum ist das Skelett des Steinheimer Steppenelefanten mit über vier Meter Rückenhöhe zu bestaunen.
Bild: Werner Kuhnle, Freiberg