Mittwoch, 9. Juni 2010

FLEX - Schönheitspflege







Schönheitspflege?? Mmmhhhh..... dabei denkt man doch zuerst an ein duftendes warmes Bad... an Gesichtsmasken, an wohlriechende Creme, Gel und Duftwässerchen......
Doch diese entspannte Schönheitspflege ist nichts für STEPPI. Für diesen Koloss aus Stahl braucht man Werkzeuge "made in Steinheim". Wussten Sie, dass FLEX das "Flexen" erfunden hat? Denn flexen kommt von FLEX. Jeder kennt es, viele gebrauchen es täglich, die wenigsten aber wissen, dass flexen seinen Ursprung in einer Erfindung von FLEX, ehemals Ackermann + Schmitt, hat.
1922 gründen Hermann Ackermann + Hermann Schmitt in Stuttgart-Bad Cannstatt das gleichnamige Unternehmen, um eigene Erfindungen herzustellen und zu vertreiben: die Handschleifmaschine MS 6, deren Elektromotor eine biegsame, eine flexible Welle antreibt. Dieses Merkmal gibt dem völlig neuen Werkzeug seinen Namen: Flex. Hier liegt auch der Ursprung des heutigen Markennamens und eines neuen Verbs, das heute aus dem Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken ist: flexen.
1996 wird aus Ackermann + Schmitt FLEX. 2006 wird flexen in den Rechtschreibduden aufgenommen.

Die wilden Steinheimer anno 1953


















Einen ganz tollen "Fund" hat Dieter Böpple aus Steinheim gemacht und dabei entdeckt, dass STEPPI nicht nur den vor 100 Jahren in der Sandgrube Sammet gefundenen Vorfahren hat.
Zwischen alten Familienfotos fand er drei alte Schwarzweiß-Fotos vom Festzug "Steinzeit" anlässlich der 1100-Jahrfeier der Stadt Steinheim im Jahre 1953.
Er erinnert sich noch sehr gut an dieses Ereignis, denn seine Schulklasse hat zusammen mit ihrem Lehrer Erhard Pape den Kopf des Steppenelefanten für diesen Festzug gefertigt.
Im Hans-Trautwein-Haus, damals Schule und heute Urmenschmuseum, wurde mit Ton, Zeitungen, Wasser und Leim gewerkelt. Lehrer Pape entwarf den Kopf aus Ton, seine Schüler rupften Unmengen von Zeitungen für das Pappmaché und modellierten den Kopf.
Schreiner und Polsterer aus den ortsansäßigen Sitzmöbelfabriken fertigten in der Steinheimer Kelter den Körper aus Holzreifen und Jute. Das Fell bestand aus Seegras.
Steinheimer Schüler, mit wilden Mähnen und in Fellen gekleidet, zogen hinter dem fahrbaren, von 4 Schülern geschobenen Elefanten, als Sammler und Jäger durch die Straßen der Stadt. Dieter Böpple, mit Pfeil und Bogen, damals 12 Jahre alt, ist auf dem unteren Bild ganz rechts zu sehen.
Wo ist dieses Kunstwerk abgeblieben? Es gab leider keinen Unterstellplatz und der Elefant wurde auf der Wiese beim SKV-Vereinsheim "geparkt", war Regen, Wind und Sonne ausgesetzt und zerfiel. Eigentlich schade um dieses große Gemeinschaftswerk Steinheimer Schüler und Handwerker.

- Foto oben: Festumzug auf der Kleinbottwarer Straße
- Foto Mitte: Erhard Pape vor dem Steppenelefanten
- Foto unten: Steinzeitmenschen, ganz rechts Dieter Böpple
- durch einen klick lassen sich die Fotos vergrößern

Herzlichen Dank an Dieter Böpple für diese historischen Bilder !!!

Dienstag, 8. Juni 2010

STEPPI, Herr Kaiser & Schönheitspflege







An den Stahlkanten hängen noch Schlacken, die Schweißnähte sind grob und kantig. Die Überstände "flext" Herr Kaiser mit dem Winkelschleifer bis die Funken fliegen. Anschließend poliert er die STEPPI-Teile mit der Drahtbürste bis die Kanten glatt sind und glänzen.
Ein Gutes hat die "Schönheitspflege" an STEPPI: Herr Kaiser wird dabei knackig braun und spart sich deshalb den Urlaub am Mittelmeer. Wenn Herr Kaiser in seine alte Heimat nach Steinheim kommt wird ihn STEPPI künftig grüßen. Seine Enkel können viele Jahre später seinen Urenkeln erzählen, dass Opa Kaiser ehrenamtlich die "Schönheitspflege" bei diesem Koloss übernommen hat. Dafür ganz herzlichen Dank an "Kaiser Franz" !!!
Fotos: Urmensch

Blaue Stunde







Blaue Stunde bedeutet für Heinz Deuble weder Romantik, noch Dämmerung und Feierabend und schon gar nicht einen Blue-Hour-Cocktail zum halben Preis.
Blaue Stunde heißt harte Arbeit, Arbeit mit dem Schweißgerät, total vermummt, mit langen Handschuhen und Schutzbrille.
Hier schweißt er an STEPPIs Beinen. Die Rolle mit 15 Kilogramm und 1,2 mm starkem Schweißdraht geht langsam zu Ende.
Fotos: Urmensch

Freitag, 4. Juni 2010

Die schönsten Beine von Steinheim ....







Knie, Beine & Oberschenkelhalsknochen ...
Heinz Deuble zeichnet, schneidet, biegt und schweißt an Steppis Beinen.
Stabil müssen sie sein die Beine, nicht zu plump aber auch nicht zu dünn.
Vor allem aber nicht zu sexy, sonst heißt es wie in dem Lied aus der Wirtschaftswunderzeit:
Das machen nur die Beine von dem Steppi, dass die Steinheimer nicht schlafen gehn....
Fotos: Urmensch

Dienstag, 1. Juni 2010

Marbacher Zeitung - online













Unter Plasmastrahl schneidet Stahl wie Butter berichtet Elke R. Evert heute in der Marbacher Zeitung über die Einladung des Fördervereines Urmenschmuseum Steinheim am vergangenen Samstag.
Im Schaukasten der MZ heißt es Elefanten bringen Glück - der Elefant als Symbol für Weisheit, Klugheit...

Doch lesen Sie selbst durch einen klick auf die Themen.

Foto: Urmensch